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Lautes Vorlesen vs. SSR

12. Dezember 2011

1. Beschreiben SIe Ihre unterschiedlichen Befindlichkeiten während der beiden Leseverahren.

2. Bewerten SIe beide Verfahren hinsichtlich ihrer Unterrichtseignung für unsere Zielgruppe (PISA-Risiko). 

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8 Kommentare
  1. Studi permalink
    12. Dezember 2011 09:58

    1.
    Lautes Vorlesen: angespanntere Situation, da man denkt gleich selbst laut vorlesen zu müssen;Ablenkung durch ständigen Vorleserwechsel; geringere Motivation durch vorgegenen Text
    SSR: entspannte Atmosphäre; hohe Motivation durch freie Textwahl

    2.
    Lautes Vorlesen Pro: der komplette Text wird zuende gelesen, SchülerInnen üben lautes Vorlesen
    Lautes Vorlesen Contra: Angst vorm Vorlesen (nagatives Gefühl)

    SSR Pro: hohe Motivation durch eigene Textauswahl, Lesen wird mit positiven Gefühl verbunden, Angst wird genommen
    SSR Contra: durch freie Unterrichtsgestaltung Gefahr, dass SchülerInnen Zeitung nicht selbstständig lesen

    • Studi permalink
      12. Dezember 2011 09:59

      [Kim, Julia, Hannah]

  2. Studi permalink
    12. Dezember 2011 09:58

    1. Beim lauten Vorlesen wird einem ein bestimmter Artikel „aufgezwungen“, dessen Thema unter Umständen uninteressant für einzelne Personen ist. Außerdem ist man gezwungen dem Lesetempo der bzw. des Vorlesenden/m zu folgen.
    Beim leisen Lesen hingegen kann man das Thema selbst wählen und auch das Tempo selbst bestimmen, d.h. ggf. bestimmte Passagen noch einmal lesen (oder andere Artikel nur überfliegen). Dadurch wird auch der Inhalt des Artikels besser erfasst. Diese Variante erscheint angenehmer und effektiver für den Unterricht.

    2. Die erste Variante sichert zwar die Aufmerksamkeit aller Schülerinnen und Schüler, wirkt aber aufgezwungen und führt wahrscheinlich so eher zu Ablehnung.
    Die zweite Variante bietet wie oben genannt mehr Freiheit und kann so deutlich effektiver zur Lesemotivation beitragen.

    [Jan, Matthias, Henryk, Christoph]

  3. Studi permalink
    12. Dezember 2011 09:57

    1. Wir halten es für möglich, dass SchülerInnen sich in der „Lauten-Vorlesesituation“ einem Angstgefühl ausgesetzt fühlen könnten, da sie, bedingt durch Leistungsdruck, fürchten vorlesen zu müssen und nicht den Anforderungen zu entsprechen.

    Wir, als gute Leser, fühlten uns zwar entspannt, jedoch kann ein Gruppenmitgleid sich beim leisen Lesen wesentlich besser auf den Inhaltkonzentrieren, einem anderen Mitglied fällt dies beim lauten lesen leichter.

  4. Studi permalink
    12. Dezember 2011 09:57

    1.
    -anderes Zeitempfinden (stilles Lesen –> viel länger; vorlesen –>viel kürzer)
    -konzentrierteres Lesen beim stillen Lesen; unterschiedliches Lesetempo, Fehlerlesen beim Vorlesen

    2.
    -stilles Lesen
    PRO: Konzentration auf den Inhalt; jeder bestimmt eigenes Lesetempo; nicht der Bewertung ausgesetzt
    KONTRA: Lehrkraft kann Lesekompetenz nicht bewerten; keine Beachtung der Fehler; keine Hilfestellung möglich

    -Vorlesen
    PRO: Bewertung kann stattfinden; auf Fehler aufmerksam machen; kollektive/konstruktive Hilfestellungen möglich; schafft zu besonderen Anlässen eine angenehme Atmosphäre (textartenspezifisch)
    KONTRA: SuS machen sich über Fehler der anderen lustig; geringe Lesekompetenz kann für SuS unangenehm sein; „Prüfungssituation“

    (Tinka, Tatiana, Frencis)

  5. Studi permalink
    12. Dezember 2011 09:56

    1. Lautes Lesen: – „Befürchtung“ gleich dran zu kommen –> Aufmerksamkeit erhöht
    – Angst davor sich zu verlesen, Fremdworte falsch aussprechen
    – mangelnder persönlicher Bezug zum Text –> Demotivation
    SSR: – hoher persönlicher Bezug / Schnelleres Lesen ( ungenaues Überfliegen?)

    2. Lautes Lesen: – „Vorführen“ von Unsicherheiten, wenn sie vorlesen müssen –> Hemmungen
    – beim „vorlesen lassen“ : Hemmnisse werden überwunden, Konzentration auf Inhalt möglich –> Interesse/Spaß/Motivation möglich
    SSR: – Risiko: Arbeitsverweigerung/ „Weg des gerringsten Widerstands“
    – Chance: Schülernahe Themenwahl als Motivator für die Überwingung von Textschwierigkeiten

  6. Studi permalink
    12. Dezember 2011 09:56

    zu 1.
    – Beim lauten Lesen habe ich zugehört; ich konnte mich gut konzentrieren

    – Beim lauten Lesen konnte ich mich schlecht konzentrieren, da ich nur darauf gewartet habe selbst vorzulesen.
    zu 2.
    -lautes Lesen: Ist kein Intresse vorhanden, wird zwar gelesen, der Inhalt jedoch nicht behalten. Es entsteht ein „Pflicht-Gefühl“

  7. Studi permalink
    12. Dezember 2011 09:56

    1. Die Zeit beim SSR kam uns im Vergleich länger vor und es herrschte eine entspannte Leseatmosphäre. Desweiteren hat man mehrere Artikel geschafft zu lesen und konnte nach Interesse auswählen.
    Beim lauten Vorlesen konzentrierte man sich eher auf das Vorlesen an sich als auf den Inhalt des Artikels.

    2. Für Kinder, die nicht gut vorlesen, ist diese Situation sehr bedrückend, da sie Angst haben sich vor der Klasse zu blamieren. Auch für den Rest der Klasse ist es schwierig dem Inhalt zu folgen, wenn stockend vorgelesen wird.
    Andererseits gibt es keine Sicherheit für die Lehrkraft, ob die Schüler in der SSR-Zeit wirklich lesen und ob sie den Inhalt auch verstehen.

    Sabrina und Frederike

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